Dieselskandal: Oft steckt mehr Glauben als Wissen hinter der Diskussion

Fahrzeuge, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden, sind rollende Mordwerkzeuge. „Diesel tötet!“: Auf dieses Niveau, mit einem schlagkräftigen Slogan eine intensive Beschäftigung mit der Abgasproblematik möglichst im Keim zu ersticken, ist die Diskussion in Deutschland gesunken. Doch vielen, die sich empören, ist nicht bewusst, worum es eigentlich genau geht: In zahlreichen Köpfen hat sich der Stickstoffoxid-Ausstoß als Hauptübel der Dieselfahrzeuge festgesetzt. Dabei entsteht der Eindruck, dass andere Emissionen, die ebenfalls alles andere als gesundheitsfördernd sind, nur noch am Rande thematisiert werden. An dieser Stelle soll es darum gehen, den Fokus mit einigen Daten auch auf andere Aspekte des Abgasthemas zu lenken.

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Klimawandel: Unwetter, Gletscherschmelze ... – und Kinderarbeit

Der Klimawandel mit seinen Folgen für uns alle beschäftigt ständig die nationale und internationale Politik. Wissenschaftler zeigen mithilfe von Modellen auf, wie sich das Abschmelzen der Gletscher auf die Meeresspiegel, die Unwetter auf die Ernte und die sich verändernden Niederschläge auf Bauwerke und Infrastruktur auswirken; Ökonomen zeigen mit dem Finger auf Handelsprobleme oder Risiken für Versicherungen und Banken. Doch ausgerechnet diejenigen, die an allen diesen Missständen keine Schuld haben und die Schwächsten in allen Gesellschaften sind, blieben bislang ausgeblendet: die Kinder.

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Einige Gedanken zum Thema Elektroautos

Die Daten belegen es ebenso wie die Wettermeldungen: Der Klimawandel ist in vollem Gange, und es sollte alles Menschenmögliche getan werden, um diesen Prozess aufzuhalten. Die Frage ist also nicht, ob es sinnvoll ist, zu handeln, sondern wie am besten vorgegangen werden sollte. Da der Straßenverkehr einen sehr großen Anteil an der Luftverschmutzung hat, sind Elektroautos, die ganz ohne Abgase auskommen, auf den ersten Blick eine gute Idee.

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Wassermangel, Wasserverschmutzung – sitzen wir bald auf dem Trockenen?

Die drohende Wasserknappheit ist kein neues Thema: Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler davor, dass unsere wichtigste Ressource angesichts des sich abzeichnenden Klimawandels und der Zunahme der Weltbevölkerung irgendwann nicht mehr für alle reichen wird. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Weltbevölkerung bis 2040 auf etwa neun Milliarden Menschen angewachsen sein wird, der Weltklimarat (IPCC) hält bis zum Jahr 2100 einen mittleren weltweiten Temperaturanstieg zwischen 1,8 und 4,0° C für wahrscheinlich. Dass diese Entwicklungen einen Einfluss auf die zur Verfügung stehende (Trink-) Wassermenge haben, liegt auf der Hand. Doch was bedeutet das für die künftige Wasserversorgung?

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Heizen und kochen mit Gas: Niederlande beschließen Lieferstopp ab 2030

Die Gasmenge, die bislang Jahr für Jahr von den Niederlanden nach Deutschland transportiert wird, ist größer, als vielen Verbrauchern bekannt ist: 30 Milliarden Kubikmeter L-Gas versorgen etwa fünf bis sechs Millionen deutsche Haushalte. Diese Menge ist etwa ein Drittel des Gasbedarfs in ganz Deutschland. Die Niederlande haben jedoch kürzlich beschlossen, ab 2030 kein L-Gas mehr nach Deutschland zu liefern.

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Mit Solarkraft das Internet weltweit verfügbar machen

Das für Juli 2017 anberaumte G20-Treffen in Hamburg wirft seine Schatten voraus: Bereits am 6. und 7. April 2017 trafen sich die sog. Digitalminister der Industrie- und Schwellenländer in Düsseldorf. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, wurden zum Schluss einige Feststellungen getroffen und Ziele formuliert. Darunter war auch der Wunsch, einen gemeinsamen internationalen Handlungsrahmen zu schaffen, um „die Chancen der Digitalisierung für alle Menschen bestmöglich zu nutzen“. So schreibt es das für diesen Bereich zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf seiner Themenseite „G20 – Digitalisierung global gestalten“. Die G20-Digitalminister haben sich darauf verständigt, das schnelle Internet weltweit so voranzubringen, dass bis zum Jahr 2025 alle Menschen daran angeschlossen sein sollen.

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Amazon vs. Google – Wer hat bei der „grünen“ Energie die Nase vorn?

Das Schlagwort „erneuerbare Energien“ ist aus den Nachrichten nicht mehr wegzudenken, und viele Firmen haben richtig erkannt, dass sich hiermit nicht nur ökologisch Gutes tun, sondern sich mit diesem Thema auch das eigene Image aufpolieren lässt. Andere hingegen scheinen diese Entwicklung schlicht verschlafen zu haben. Nur so lässt sich erklären, wie unterschiedlich zwei Großkonzerne, die zu den großen Energieverbrauchern gehören, mit dem Einsatz der „Erneuerbaren“ umgehen. Es geht um Amazon und Google und ihre Strom-Pläne für die Zukunft.

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Neues Verfahren zur Speicherung von Offshore-Strom?

Die Speicherung von überschüssigem Strom aus regenerativen Energiequellen beschäftigt Forscher auf der ganzen Welt. Sie gilt als der Schlüssel zum Erfolg der erneuerbaren Energien und des Abbremsens des Klimawandels. Jetzt haben Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel sowie die Firma Hochtief eine Möglichkeit zur Speicherung des von Offshore-Windparks erzeugten Stroms gefunden, die in der ersten Testphase vielversprechende Ergebnisse geliefert hat. Das Projekt mit dem Namen Stensea (Stored Energy in the Sea) wird vom Bundesforschungs- und Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

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Strom-Umlagen werden immer mehr zum Politikum: Ausnahmeregelungen erreichen Rekordwert

Die Diskussion ist nicht neu: Seit Jahren gibt es angesichts der immer größeren Zahl von Unternehmen, die von den Ausnahmeregelungen bei der EEG-Umlage, der Strom- und Energiesteuer oder einer der anderen Strom-Nebenkosten profitieren, Proteste. Diese Vergünstigungen gehen in Form von Steuernachlässen entweder zulasten des Staates oder werden über Mehrkosten von allen übrigen Stromkunden, die keine Möglichkeit haben, Ausnahmen in Anspruch zu nehmen, getragen: von den privaten Verbrauchern und dem Gewerbe. Sie mussten 2016 den größten Teil des staatlichen Entgegenkommens gegenüber den Profiteuren schultern.

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Wie Kreuzfahrtschiffe umweltfreundlicher werden sollen

Kreuzfahrtschiffe sind nicht dafür bekannt, ein Symbol für umweltfreundliche Verkehrsmittel zu sein: Sie fahren mit Schweröl, stoßen große Mengen schädliche Abgase aus und verbrauchen, damit es alle Gäste jederzeit komfortabel haben, Unmengen an Energie. Auch auf einem anderen Gebiet machten sie immer wieder negativ von sich reden: Beim Umgang mit den täglich anfallenden Müllbergen. Immerhin etwa 15 Tonnen Abfall kommen da pro Tag zusammen. Doch hier scheint sich jetzt eine gute Lösung abzuzeichnen.

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Liegt in einem Meteoriten der Schlüssel zum Erfolg erneuerbarer Energien?

Eines der Hauptprobleme, die sich aus dem Ausbau der Wind- und Sonnenenergie ergeben, ist die Speicherung der überschüssigen Energie, um diese später zu nutzen. Den Durchbruch könnte ein Meteorit bringen, dessen Gestein in der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) derzeit genauer untersucht wird.

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Energiewende auf einen Blick

Rund 90 Prozent der Bundesbürger stimmen der Energiewende grundsätzlich zu. Sie halten den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien für wichtig oder sogar sehr wichtig. Das hat unter anderem eine repräsentative Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien im vergangenen Jahr ergeben. Doch gleichzeitig sind viele Bürger mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden und wünschen sich mehr Informationen zum Stand der Energiewende.

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Mit Holz Kohlekraftwerke betreiben: eine gute Idee oder eine Umweltsünde?

Eines der Umweltziele nicht nur der Bundesregierung, sondern auch der EU ist das allmähliche Zurückfahren der Nutzung von Kohle in Kraftwerken. Doch um die Kohlekraftwerke auch weiterhin einsetzen zu können, sind die Energiekonzerne auf einen anderen Rohstoff verfallen, der neben der Anlagennutzung auch einen stetigen Strom von EU-Fördergeldern sichert: Holz. Der mit Holz erzeugte Strom gilt gemäß der EU-Vorgaben als Ökostrom und wird entsprechend subventioniert. Auf den ersten Blick eine feine Sache: Die klimaschädliche Kohle wird vom CO2-neutralen und nachwachsenden Brennstoff Holz abgelöst. Aber hält dieser Vorteil auch einem zweiten kritischen Blick stand?

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Die Energiewende: Der richtige Weg oder Teufelszeug?

DIE Grundlage überhaupt für das Gelingen der sog. Energiewende sind die erneuerbaren Energien, also Windenergie, Wasserkraft und Meeresenergie,  Sonnenenergie, Geothermie sowie Biomasse. Seitdem es darum geht, sich von fossilen Energieträgern ab- und alternativen Energiequellen zuzuwenden, wird von Kritikern und Befürwortern ein Streit nach dem anderen vom Zaun gebrochen. Besonders deutlich melden sich die Kritiker der Energiewende zu Wort und wiederholen beinahe schon gebetsmühlenartig immer dieselben Vorbehalte.

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Wohin mit dem Polystyrol?

Die Diskussionen um die Verwendung von Polystyrol zur nachträglichen Dämmung von Außenfassaden reißen nicht ab. Zwar ist der Baustoff sehr effizient und kostengünstig zu verarbeiten, die Brandpanik um Polystyrol wurde in den letzten Jahren jedoch trotzdem immer wieder entfacht. Dass diese zu weiten Teilen unbegründet ist, bestätigte 2014 unter anderem die Berufsfeuerwehr Hamburg in einem Interview. Aktuell nimmt die Diskussion wieder Fahrt auf, da das Flammschutzmittel zur Behandlung von Styropor (HBCD) nun als gefährlicher Stoff eingestuft worden ist. Unsere Gastautorin Annika Verborg klärt deshalb, was sich dadurch ändert und vor welchen Herausforderungen die Entsorgungsindustrie nun steht:

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Energiewende: Die Stimmung in der Gesellschaft

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Denn von der Strom- und Wärmeversorgung bis hin zur Mobilität vollzieht sie einen Umbruch in fast allen Bereichen unseres Lebens. Erfolg steht dabei jedoch nur in Aussicht, wenn alle Teile der Gesellschaft an einem Strang ziehen. Akzeptanz und eigene Motivation sind dafür unerlässlich. Aber wie steht es darum? Wie blickt die deutsche Gesellschaft auf die Energiewende und den Ausbau erneuerbarer Energien? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine TNS Emnid-Umfrage, die im Auftrag der Agentur für erneuerbare Energien im September 2016 veröffentlicht wurde. Befragt wurden dabei 1.000 Bürger zur Akzeptanz der Energiewende.

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Energiewende in Afrika: Die Klimakonferenz in Marrakesch

Vom 07. bis 18.11.2016 findet im marokkanischen Marrakesch die erste internationale Klimakonferenz nach den in Paris getroffenen Beschlüssen statt. Bei der Zusammenkunft in dem afrikanischen Staat, der durch die Klimasünden wohlhabender Industrienationen stärker denn je bedroht ist, geht es vor allem darum, die in Paris gesetzten Klimaziele mit einem klaren Fahrplan zu untermauern. Welche Inhalte dabei diskutiert werden und welche Ergebnisse zu erwarten sind, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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Benzin und Dieselmotoren bald Geschichte?

Seit ihren Ursprüngen wurde die Mobilität immer wieder revolutioniert. Während die Fortbewegung vor Tausenden von Jahren allein zu Fuß möglich war, verschafften die Erfindung des Rades und die Nutzung von Pferden erste spürbare Fortschritte. Rasant weiter ging es mit der Entwicklung der Dampfmaschine und des ersten Verbrennungsmotors in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit schwindenden Vorkommen fossiler Energien und bedrohlichen Klimaauswirkungen befinden wir uns heute erneut in einer Revolution, hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Aber werden Autos, betrieben mit Benzin- und Dieselmotoren dabei bald der Vergangenheit angehören?

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Ökostrom-Umlage erreicht 2017 neuen Rekord

Die EEG-Umlage, die auch unter dem Begriff Ökostrom-Umlage bekannt ist, steigt ab Januar 2017 von derzeit 6,354 um 8 % auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Damit befindet sie sich auf einem Rekordniveau. Modellrechnungen haben für einen Vier-Personen-Haushalt in Zukunft eine Jahresbelastung von 409 Euro und damit 31 Euro mehr als 2016 ergeben. Die von den Netzbetreibern Tennet, TransnetBW, 50Hertz und Amprion festgelegte Umlage wird über die Stromrechnung erhoben.

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Die Zukunft von Wasserstoff in der Energiewende

Die Energiewende zielt auf den Wechsel von einer nicht-nachhaltigen Energieversorgung, hin zu einer Versorgung, die sich auf nachwachsende und erneuerbare Energieträger stützt. Der Austausch von Kohle, Öl, Erdgas oder Atomkraft stellt unsere Gesellschaft jedoch vor eine besondere Herausforderung. Denn die fossilen Energieträger sind fest verankert in den Bereichen Mobilität, Wärme und Stromerzeugung. Kann Wasserstoff dazu beitragen, die Energiewende in Zukunft zu beschleunigen? 

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Biogas: Wenn Nahrungsmittel verheizt werden

Biogas-Anlagen verarbeiten Biomasse aus Pflanzen und Lebensmitteln zu Strom und Wärme. Während die Lebensmittel oft noch genießbar sind, befürchten viele, die Biogas-Nutzung könnte zu einer Verdrängung von Lebensmitteln auf deutschen Feldern führen. Wie Biogas-Anlagen funktionieren, ob sie wirklich ökologisch sinnvoll sind und wie sich die Verwertung von Lebensmitteln in deutschen Biogasanlagen global auswirkt, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.  

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Gas und seine Rolle in der Energiewende

Das oberste Ziel der Energiewende ist es, unseren Energieverbrauch zu großen Teilen über regenerative Quellen zu decken. Aber was wird dabei aus fossilen Energieträgern, die die Bereiche Wärme, Strom und Mobilität heute noch immer dominieren? Werden Rohstoffe wie Gas in Zukunft komplett von der Bildfläche verschwinden oder können sie sich auch langfristig einen Platz in der Energiewelt sichern? Welche Rolle Gas in der Energiewende spielt und ob es ein zukunftsfähiger Rohstoff ist, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

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Fracking in Deutschland – verboten oder nicht?

Vor etwa einem Monat hat die Bundesregierung einen Kompromiss zum Fracking in Deutschland beschlossen. Während dieser unkonventionelles Fracking – wie es in den USA üblich ist – zwar verbietet, geht er Experten und Umweltschützern nicht weit genug. Was Fracking überhaupt ist, ob es schädliche Umweltauswirkungen verursacht und wie der Kompromiss der Bundesregierung aussieht, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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Über die Zukunft von Kohle und Tagebauen in Deutschland

Noch im Jahr 2014 hatte Strom aus Stein- und Braunkohle einen Anteil von 43,6 Prozent am deutschen Energiemix. Mit dem Klima-Ziel der Bundesregierung, den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis zum Jahr 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen, wird sich der Stellenwert der Kohle in Zukunft verändern. Während dieser Wandel für den Klimaschutz unverzichtbar ist, sind auch die Folgen für Regionen, die seit Jahren auf Kohleabbau und -Verstromung basieren, nicht von der Hand zu weisen. Was aus alten Kohlekraftwerken und Tagebauen wird, und wie der Kohleausstieg in Deutschland gelingen könnte, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.  

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Soll die Energiewende gelingen, muss der Wärmebedarf deutlich gesenkt werden

Das Thema Energieeffizienz sollte auch in Zeiten niedriger Ölpreise ein Dauerbrenner in privaten Haushalten und Unternehmen sein - denn über kurz oder lang ist mit steigenden Energiekosten zu rechnen. Und überall gilt: Jede Einheit Energie, die nicht verbraucht wird, muss zuvor nicht teuer erzeugt werden. Erhebliches Einsparpotenzial gibt es sowohl in Haushalten als auch in vielen mittelständischen Betrieben.

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Elektromobilität: Hilft die Kaufprämie der Energiewende?

Die Art, in der sich die Mobilität von Morgen entwickelt, hat großen Einfluss auf den Erfolg der Energiewende. Denn mit einem Anteil von knapp 28 Prozent am jährlichen Energiebedarf, zählt der Verkehr zu einem der größten Verbraucher fossiler Energieträger. Mit dem Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bekommen, hat die Regierung nun eine bessere Förderung der Stromer beschlossen. Wie die funktioniert und ob sie tatsächlich zum Erfolg der Energiewende beitragen kann, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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Die deutsche Klimawende geht mit großen Schritten weiter – rückwärts

Das Wort „Klimawende“ ist aus dem deutschen Sprachgebrauch fast nicht mehr wegzudenken, wenn es um Windkraftwerke, Solarzellen auf Hausdächern oder den massenhaften Trend zur Wärmedämmung von Gebäuden geht. Die Bundesregierung tut ihrer Ansicht nach eine Menge dafür, dass es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien richtig voran geht und man sich eines Tages ruhigen Gewissens auf die Schulter klopfen kann – wenn das letzte AKW abgeschaltet wurde und die Vorgaben der EU eingehalten, wenn nicht sogar übertroffen worden sind. Da kann man doch erwarten, dass die Politik auch weiterhin alles tut, um diesen Trend zu unterstützen. Aber ist das tatsächlich so?

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Warum fährt die Energiepolitik vor die Wand?

Laut Wikipedia beschreibt die Energiewende den Übergang von einer fossilen zu einer erneuerbaren Energieversorgung. In den Bereichen Strom, Verkehr und Wärme sollen dabei ökologische, gesellschaftliche und gesundheitliche Probleme minimiert und bisher kaum berücksichtige Folgekosten - zum Beispiel für die Beseitigung von Klimaschäden - der Energiewirtschaft berücksichtigt werden. Die Energiewende gleicht damit einem Prozess, der oft auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird. Die Umsetzung dieser tiefgreifenden Veränderungen ist allerdings nur mit neuen Herangehensweisen, viel Mut und großem Durchhaltevermögen machbar. Eigenschaften, die die deutsche Energiepolitik nicht immer zu ihren Stärken zählen kann.

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EEG 2016: Ein Tiefschlag für die Bürgerwende?

Mit dem Beginn der Bürgerwende, der Beteiligung von Bürgern an dem Aufbau einer regionalen Energieversorgung, hat die Energiewende in Deutschland deutlich an Fahrt gewonnen.  Schon über 900 Energiegenossenschaften haben bis heute über 1,2 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Ein Erfolgsmodell, das durch die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einen Tiefschlag befürchten muss. Was die Bürgerwende ausmacht und wie sie durch die EEG-Novelle behindert wird, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

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30 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl – Zeit für Veränderungen?

Runde Jubiläen aller Art bieten immer einen Anlass zu Feiern, Reden und anderen denkwürdigen Aktionen. Das handhabte die Bundesregierung kürzlich ebenso: Der Atomunfall in Tschernobyl jährt sich zwar erst am 26. April zum 30. Mal, das sah man allerdings nicht ganz so eng und lud bereits für den 6. April 2016 zu einer Jubiläumsveranstaltung ein, die als Fachkonferenz im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) abgehalten wurde.

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Ziel verfehlt? So förderte die Bundesregierung den Einsatz von Ölheizungen

Die Klimaziele der Bundesregierung sind in aller Munde, und spätestens, wenn man sich entschließt, ein Haus zu bauen oder zu sanieren, kommt man an der Installation von ressourcenschonenden Heizmöglichkeiten und einer effektiven Wärmedämmung nicht mehr vorbei.Diese Maßnahmen dienen neben der Einsparung von Energiekosten vor allem einem Ziel, das der Gesellschaft insgesamt zugutekommen soll: der Einsparung von CO­­2, einem Treibhausgas, das wegen seiner Klimaschädlichkeit 1997 ins Kyoto-Protokoll aufgenommen wurde.

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Kohlekraftwerke - so hilft der Staat bei der Erhaltung und Gewinnerzielung

In Zeiten der Energiewende werden Verbraucher dazu angehalten, jede Möglichkeit, erneuerbare Energien einzusetzen, gutzuheißen. Über dieser staatlich geförderten Euphorie wird allerdings oft übersehen, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt. Energieerzeugung mithilfe von Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) galt etliche Jahre als umweltfreundliche Technologie und wird von manchen Umweltverbänden bis  heute empfohlen. Diese Einschätzung hatte ihre Berechtigung, solange die Energieversorger ein Strommonopol innehatten. Doch zwischenzeitlich haben sich die Prioritäten in Richtung der erneuerbaren Energien verschoben, sodass sich dies auf die politische Steuerung der öffentlichen Subventionen auswirken sollte. Die Novellierung des Gesetzes zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Gesetz) lässt daran aber Zweifel aufkommen.

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Der Energiewende-Index sieht Verbesserungen für Offshore-Anlagen

Seit 2012 wirft die Unternehmensberatung McKinsey mit ihrem Energiewende-Index alle sechs Monate einen Blick in das Fortkommen der deutschen Energiewende und bedient sich dabei 15 Indikatoren. Die jüngste Meldung aus dem September 2015 zeigte sich hinsichtlich der Bedeutung der Offshore-Windkraftanlagen optimistisch: Erstmals wird dort die Anbindung der Offshore-Windparks und der Ausbau der Transportnetze als „realistisch“ bezeichnet. Damit haben sich die Aussichten der erneuerbaren Energien verbessert: Vor einem halben Jahr lagen noch sieben Indikatoren hinter der avisierten Zielerreichung zurück, jetzt sind es nur noch sechs.

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Sind Photovoltaikanlagen gut für die Umwelt?

Nicht nur die Hoffnung, Geld zu sparen, sondern auch ökologische Beweggründe haben viele deutsche Hauseigentümer dazu veranlasst, Solarzellen zur Strom- oder Wärmegewinnung auf ihr Dach zu montieren. Nicht zuletzt sind es auch die rechtlichen Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV), die bei Bauherren das Interesse an Solarzellen wecken. Doch das, was den Kunden versprochen wird, wird nur teilweise gehalten.

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Kann mit Photovoltaik Geld gespart werden?

Neben den eigenen Ambitionen, etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun zu wollen, spielen auch rechtliche Vorgaben wie die der Energie-Einsparverordnung eine Rolle, wenn es um die Anschaffung einer Photovoltaik (PV)-Anlage geht. Da jeder Fall anders gelagert ist, kann hier nur schlaglichtartig dargestellt werden, mit welchen Kosten gerechnet werden sollte. Dabei gehen wir von einem klassischen 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe aus. In dieser Konstellation wird üblicherweise ein durchschnittlicher Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr angenommen.
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