Mit Holz Kohlekraftwerke betreiben: eine gute Idee oder eine Umweltsünde?

Eines der Umweltziele nicht nur der Bundesregierung, sondern auch der EU ist das allmähliche Zurückfahren der Nutzung von Kohle in Kraftwerken. Doch um die Kohlekraftwerke auch weiterhin einsetzen zu können, sind die Energiekonzerne auf einen anderen Rohstoff verfallen, der neben der Anlagennutzung auch einen stetigen Strom von EU-Fördergeldern sichert: Holz. Der mit Holz erzeugte Strom gilt gemäß der EU-Vorgaben als Ökostrom und wird entsprechend subventioniert. Auf den ersten Blick eine feine Sache: Die klimaschädliche Kohle wird vom CO2-neutralen und nachwachsenden Brennstoff Holz abgelöst. Aber hält dieser Vorteil auch einem zweiten kritischen Blick stand?

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