Strom von der Insel? Energieversorger planen künstliches Eiland für Offshore-Windkraft

Eine Flugzeuglandebahn, ein Hafen, eine Solarfarm, ein künstlicher See, Wohnunterkünfte für 2.000 Menschen und einige Konverter – das alles soll 2035, aber spätestens 2050 auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern Platz finden. Die Rede ist von einer Idee, die der niederländisch-deutsche Stromversorger TenneT und sein dänischer Mitbewerber Energinet.dk voranbringen wollen und die das eine oder andere Problem bei der Stromgewinnung durch Offshore-Windkraftanlagen lösen soll: Die Rede ist von einer künstlichen Insel auf einer Sandbank in der Nordsee, der sogenannten Doggerbank. Diese Sandbank hat den Vorteil, an manchen Stellen nur 13 Meter unter dem Meeresspiegel zu liegen. Wie sich das die beiden Konzerne vorstellen und was da genau passieren soll, erläuterte der TenneT-Vorstandsvorsitzende Mel Kroon.

Weiterlesen
Markiert in:
148 Aufrufe