Hersteller planen deutliche Stromeinsparungen in Supermärkten

Wer über die Energiewende und die zu erzielenden Energieeinsparungen spricht, denkt zunächst an das, was in privaten Haushalten und der produzierenden Industrie möglich ist. Doch der Einzelhandel verschlingt ebenfalls viel Strom: Wie das Statistik-Portal statista.com ermittelte, wurde der Verbrauch in den letzten Jahren zwar deutlich gesenkt, aber 2015 betrug er im Food-Einzelhandel immer noch 331 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Kein Wunder, wenn man sich vor Augen hält, wofür in einem durchschnittlichen Supermarkt Strom benötigt wird: Neben der Beleuchtung und den Kassen sind dort Kühlschränke, Tiefkühltruhen, Brotbackautomaten oder Pfandautomaten in Betrieb. Viele Einzelhändler setzen für die Beleuchtung LEDs ein, auch die Kühl- und Tiefkühlgeräte wurden oft schon gegen energiesparende Modelle ausgetauscht. Doch der deutsche Wechselrichterhersteller SMA und der dänische Spezialist für Klima- und Kältetechnik Danfoss sehen noch deutliches Verbesserungspotenzial.

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Strom von der Insel? Energieversorger planen künstliches Eiland für Offshore-Windkraft

Eine Flugzeuglandebahn, ein Hafen, eine Solarfarm, ein künstlicher See, Wohnunterkünfte für 2.000 Menschen und einige Konverter – das alles soll 2035, aber spätestens 2050 auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern Platz finden. Die Rede ist von einer Idee, die der niederländisch-deutsche Stromversorger TenneT und sein dänischer Mitbewerber Energinet.dk voranbringen wollen und die das eine oder andere Problem bei der Stromgewinnung durch Offshore-Windkraftanlagen lösen soll: Die Rede ist von einer künstlichen Insel auf einer Sandbank in der Nordsee, der sogenannten Doggerbank. Diese Sandbank hat den Vorteil, an manchen Stellen nur 13 Meter unter dem Meeresspiegel zu liegen. Wie sich das die beiden Konzerne vorstellen und was da genau passieren soll, erläuterte der TenneT-Vorstandsvorsitzende Mel Kroon.

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